Die SU-Idstein besuchte am 15.Mai das Historische Museum und die "Neue Altstadt" in Frankfurt/M. Dort wurden die 32 Teilnehmer in zwei Gruppen zu den Höhepunkten der Ausstellungen geführt. Der moderne Neubau, der über einen integrierten Platz mit den neu gestalteten Teilen des älteren Museums verbunden ist, fügt sich ansprechend in das Altstadtbild ein.

Von den ausgegrabenen Resten der Stauferburg, die mit dem Saalhof als ältestes noch senkrecht stehendes Mauerwerk der Stadt vom Ende des 12ten Jahrhunderts in das Museum integriert sind, über die eindrucksvolle Nachbildung der Kaiserkrone,die vielen gespendeten Sammlungen Frankfurter Mäzene vom Mittelalter bis zur Neuzeit, die Themen bezogenen Ausstellungen des Werdegangs der Stadt als bedeutendes Macht-, Messe-, Geld- und Verkehrszentrum Deutschlands, die Stadtmodelle im Laufe der letzten hundert Jahre bis zum "Schneekugel Panoptikum", erhielten die Besucher einen faszinierenden Einblick in die Geschichte Frankfurts.
Nach knapp 2-stündiger Führung kommt man zu dem Schluss, unbedingt wiederzukommen und viel mehr Zeit mitzubringen.Doch die Gassen der am 9.Mai freigegebenen "Neuen Altstadt" als zweitem Ziel des Halbtagesausflugs riefen die beiden Gruppen mit den Museumsführern ins Freie. Die 35 Neubauten zwischen Römer , Dom und Schirn, davon 15 Rekonstruktionen der im Kriege völlig zerstörten Altstadt, beeindruckten alle Teilnehmer. Hervorstechend natürlich die Rekonstruktion der "Goldenen Waage" und das Ensemble des Hühnermarktes mit dem Friedrich Stolze Brunnen,der dort wieder seinen althergestammten Platz mit dem Denkmal des Frankfurter Mundartdichters und Schriftstellers wiedergefunden hat. Dort versammelten sich schließlich auch die Teilnehmer zum Ausklang nach dem Cafe` Besuch zu einem Gruppenbild.

Autor: Dr. Wulf Merkel

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