gemeinsamen Sitzung mit der Aktualisierung und Fortschreibung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes Idstein (Drucksache 206/2019) beschäftigen. Auf diese Sitzung hat sich die CDU-Fraktion intensiv vorbereitet. In mehreren Sitzungen wurde das knapp 100 Seiten starke Dokument gründlich beraten und analysiert. Diese Beratungen werden bis zur Sitzung am Donnerstag fortgesetzt und voraussichtlich erst am kommenden Mittwoch abschließend zusammen getragen. Dazu äußert sich der Fraktionsvorsitzende Peter Piaskowski: "Wir haben uns weit über das normale Maß hinaus mit diesem Dokument beschäftigt. In den vergangenen Tagen wurden wir von der Idsteiner Gruppe von Pax-Christi über eine von ihnen organisierte Befragung der Bevölkerung zu diesem Thema in der Fußgängerzone informiert, in der zahlreiche Bürger ihre Wünsche und Forderungen zum Klimaschutz äußern konnten. Als Christdemokraten sind wir über dieses Engagement sowohl positiv überrascht als auch erfreut und unterstützen nachdrücklich das Ziel, Gottes Schöpfung auch den kommenden Generationen zu erhalten und zu bewahren. Die CDU ist, war und bleibt eine Partei, die nachdrücklich für den Umweltschutz und den Klimaschutz eintritt.

Genau deshalb haben wir viel Arbeit in die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes gesteckt. Unserer Meinung nach sind dort viele Punkte verankert, die für Idstein gar nicht in Frage kommen oder dauerhaft utopisch bleiben werden. Da mag vieles durchaus für Bielefeld, dem Sitz der Beraters, gelten, für Idstein gilt dies eben nicht. Wir wollen ein treffgenaues und für Idstein abgestimmtes Klimaschutzkonzept, und kein mit Beliebigkeiten angefülltes Konzept. Um es einmal so zu formulieren, wir wollen keinen Anzug von der Stange, der zwickt und kneift, sondern einen Maßanzug der uns gut passt. Daher werden wir uns auf Ziele konzentrieren, die wir mittel- und langfristig auch umsetzen können. Wir wollen uns nicht in einem Katalog verzetteln, der angefüllt ist mit vielen Punkten, die man in einer Stadt in der Größenordnung von Idstein kaum umsetzen wird können. Wir bedauern ferner, dass einige Punkte im Konzept entweder gar nicht oder viel zu wenig angesprochen werden. Dazu gehört die Ausstattung mit Ladesäulen in Idstein oder der Ausbau der Solarthermie. Zu beiden Punkten sagt der Autor herzlich wenig in seinem Konzept. Auch das wollen wir ändern."

Mit gutem Willen aller Beteiligten, so Peter Piaskowski abschließend, könne man jetzt die Chance nutzen, langfristig und dauerhaft in Idstein den Klimaschutz voran zu bringen. Dazu sei Augenmaß, Kreativität und Entschlossenheit notwendig, ideologische Verbohrtheit hingegen werde sich als hinderlich erweisen.

Autor: Peter Piaskowski

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